Die Mitglieder und Akteure

bestimmen und tragen die vielfältigen Aktivitäten des Hauses, wobei den einzelnen Projektbereichen vom Verein nur grundlegende räumliche Nutzungsrahmen vorgegeben werden. Aufgrund dieser sehr weit gefaßten Grundstuktur erarbeiten die Projekte inhaltlich autonom das sich in dem breit gefächerten Spektrum des Hauses wiederspiegelnde Kultur- und Jugendangebot.

Mitglied im Verein kann jede natürliche Person werden.

Fragen:
kunstverein@acud.de

Die derzeitigen Projekte des Kunstvereins

ACUDkino

ACUDsessioncafé
ACUDgalerie
ACUDtheater
ACUDmädchenclub


Unsere Satzung

Mitgliedsantrag (PDF)

Der Kunstverein ACUD e.V.

...ist ein gemeinnütziger Verein, der im Bereich der Kultur- und Jugendkulturarbeit tätig ist. Der Verein betreibt das Kunst- und Kulturhaus ACUD in der Berliner Veteranenstraße und bildet somit das Dach, unter dem die einzelnen Projekte inhaltlich selbständig arbeiten. Daneben initiiert er temporäre Projekte, wie z.B. internationalen Jugend- und Kulturaustausch, Stadtteilarbeit sowie kulturpolitische Aktionen und bietet externen Vereinen und Projekten die räumliche und organisatorische Hilfestellung bei der Durchführung von Veranstaltungen zu verschiedenen sozial- und kulturrelevanten Themen.


Das ACUD im Februar 2005

Die Geschichte des Vereins

1990 wurde in der Rykestraße im Bezirk Prenzlauer Berg die Galerie ACUD von KünstlerInnen und Kunstinteressierten ins Leben gerufen. Die vier Anfangsbuchstaben der Gründungsmitglieder sind dem Kunstverein A.C.U.D. erhalten geblieben. Für die vielfältigen Vorstellungen von kultureller Arbeit wurde der Raum bald zu klein, daher wurde die sich 1991 bietende Möglichkeit zum Umzug in die Veteranenstr. 21 genutzt. Grundlage war der Abschluß eines Vorvertrages mit dem Land Berlin auf Basis eines baulichen Selbsthilfeprojektes.

Rasch stellte sich heraus, daß aufgrund des baulichen Zustandes ein Wohnen nicht möglich war, zudem waren die zunehmend konkreter werdenden kulturellen Nutzungsvorstellungen nicht mehr mit der anteiligen Schaffung von Wohnraum in Einklang zu bringen. Anfänglich bestimmte der Selbstausbau Zug um Zug die Nutzung der einzelnen Etagen. So entstanden im Lauf der ersten zwei Jahre nacheinander beginnend mit einer neuen Galerie ACUD und einem Konzertcafé, über Kino und Theater bis hin zum Kellerclub und der Dachboden Art Aktion die einzelnen Projekte, später kamen das Studio und der Mädchenclub hinzu.

Durch räumliche und personelle Kontinuität etablierten sich die einzelnen Stammprojekte in den letzten Jahren soweit, daß von einem eindeutigen Veranstaltungsprofil ausgegangen werden kann. Während dieser Zeit war das Haus auch immer wieder Schauplatz von temporären Initiativen, mit Veranstaltungsort in den Räumen des Kunsthauses oder extern.

Auswahl projektübergreifender Initiativen

Als einige Beispiele für die Bandbreite seien hier vom ACUD e.V. betreute europäische multilaterale Jugendaustauschprojekte, extern durchgeführte Ausstellungen ("Im Weg") und Konzerte ("ACUD im Pfefferberg") sowie Aktionen zu Berlin-relevanten Themen aus dem kulturpolitischen- ("Zeichen setzen") und Stadtentwicklungsbereich ("Bauhauptstadt Berlin"), sowie Kooperationen mit der Berliner Off-Kulturszene wie die "Lange Nacht der Off-Kultur", "britspotting - British Independent Filmfestival", "Off Beats - Experimentelle Kunst aus Litauen, Weissrussland und Kaliningrad" die Beteiligung an der "Langen Nacht der Museen" oder die Konzertreihe "lokalnye matadroy" mit Musikern aus Osteuropa genannt.