Das ACUD ist eines der wenigen noch existierenden freien Kunsthäuser, die nach der Wende in Ost-Berlin gegründet wurden.

Das Gebäude hat in seiner 130-jährigen Geschichte viele Nutzungen erfahren, unter anderem als Möbelfabrik, Korbmacherei, Fuhrunternehmen und Molkerei.

1991 wurde das leerstehende Haus einer Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern übergeben, die dort das Kunsthaus ACUD gründete.

Nach Sanierung und zwischenzeitlicher Insolvenz konnte seine Existenz als unabhängiger Kulturort 2014 mithilfe einer privaten Initiative langfristig gesichert werden. Auf knapp 1.500 Quadratmetern beherbergt das ACUD heute fünf Veranstaltungsorte: Theater, Kino, Club, Studio und Galerie. Des Weiteren befinden sich eine Bar, drei Schulen, eine Druckerei, ein Radiosender, die Büros von zwei Festivals und mehrere Ateliers in dem Haus in Berlin-Mitte.

Kunsthaus Acud
Veteranenstrasse 21
Berlin Mitte